Wir sitzen im Park, zwei Tage nach meinem Geburtstag, es ist kalt und er hat seinen Kopf ins Gefieder gesteckt.
„Die Leute reden schon.“
„Mir egal“, sagt er nur.
Ein bisschen geht mir das Herz auf und ein bisschen zieht sich mir der Bauch zusammen.
„Und Lena?“
„Egal.“
Ich habe das Gefühl, als gefriere mir die Spucke im Mund. Ich hole die Bäckertüte aus dem Rucksack und halte sie ihm hin.
„Enten füttern?“
„Gern.“
Er nimmt das Baguette als Ganzes und schleudert es einer Ente an den Kopf.
„Ich liebe sie eben“, sagt er.
Dienstag, 27. März 2012
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
ich würde dir gern öfter schreiben, ich liebe auch deinen tumblr. ich bin mal wieder ganz begeistert, dieses hier ist wieder so vollkommen irgendwie, es ist einfach stimmig und ich könnte es immer und immer wieder lesen
AntwortenLöschen